Englisch: X-linked dominant inheritance. 1 Definition. Beim X-chromosomal-dominanten Erbgang liegt das merkmalstragende Allel auf einem X-Chromosom. Es sind sowohl Männer, als auch heterozygote Frauen betroffen. Männer zeigen häufig einen schwereren Verlauf. 2 Hintergrund. Die Väter vererben die Krankheit auf all ihre Töchter, nie jedoch auf ihre Söhne.
Ein X-chromosomaler Erbgang ist ein Erbgang, bei dem das merkmalstragende Gen auf dem X-Chromosom liegt. Weil bei vielen Tierarten und bei Menschen die männlichen Individuen nur ein X-Chromosom besitzen, sind sie bezüglich Genen auf dem X-Chromosom immer reinerbig, genauer hemizygot. Darum tritt bei ihnen ein auf dem X-Chromosom codiertes Merkmal immer.
Die meisten dieser Erbgänge sind X-chromosomal-rezessiv. 2 Hintergrund. Da Männer nur ein X-Chromosom besitzen, treten bei ihnen X-chromosomal vererbte Krankheiten relativ häufig auf. Bei X-chromosomal-dominanten Erbgängen sind Frauen immer betroffen, während Männer einen schweren Krankheitsverlauf zeigen. siehe auch: Y-chromosomaler Erbgang, X-Gonosomal-dominanter Erbgang Die gonosomal-dominante Vererbung von Krankheiten erfolgt über die Weitergabe eines Merkmals durch ein Gonosom (Geschlechtsbestimmendes Chromosom, 23. Chromosom), in diesem Fall ein X-Chromosom. Anders als die Autosomal-Dominant/-Rezessiven Erbgänge ist diese Art der Vererbung also.
Eine Mutation in einem der Geschlechtschromosomen verursacht eine X-chromosomale dominante Vererbung. Bei der X-chromosomalen Vererbung ist eine Mutation in einem einzelnen Chromosom ausreichend, damit das Individuum von der Krankheit betroffen ist. Bei den meisten X-chromosomal-dominanten Erkrankungen zeigen Männer schwere Symptome.